HTML

Das Problem der elektronischen Darstellung von Texten und Grafiken ist die systemübergreifende Austauschbarkeit bzw. Darstellbarkeit. Für Texte hat sich zunächst der ASCII Standard (American Standard Code for Information Interchange) durchgesetzt. Für die Verbindungen von Texten untereinander und die Verbindung der Texte zu multimedialen Anwendungen (Grafiken, Filme, etc.) ist ein Regelwerk zu definieren, das standardisiert ist. Dieses Regelwerk wurde bereits 1986 im SGML (Standard Generalized Markup Language)  von dem amerikanischen Normungsinstitut ANSI  festgelegt. Dieses wurde in der internationalen Norm ISO 8879:1986 festgeschrieben. In dieser Norm werden Markierungen (Tags) für die Formatierung der Texte festgelegt. Weiterhin werden in SGML Dokumenttypen (DTD) für die Beschreibung der Struktur und ihres Erscheinungsbildes beschrieben.

HTML (Hyper Text Document Type) ist ein spezielles SGML-Dokument in dem die Dokumenttypen (HTML, DTD) bereits definiert wurden. Je nach HTML-Version werden sich  diese DTDS verändern, bzw. die Webbrowser müssen für neuere HTML-Standards weiterentwickelt werden. Diese Standards werden vom W3C festgelegt. HTML ist eine Sprache für die Dokumentgestaltung und zum Anlegen von Hyperlinks. Diese Sprache wird im WWW grundlegend genutzt, um Dokumente zu veröffentlichen. Statische Webdokumente sind reine HTML-Seiten. Dynamische Seiten werden beim Anfordern der Seiten durch ein Programm generiert. Auch hier wird die HTML-Syntax für die Darstellung genutzt.

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